vollständiger Riss oder Einriss der das Schultergelenk überspannenden Sehnen und Muskeln (Rotatorenmanschette, Schultergürtel).
Ursache: Plötzliche Überlastungen (z. B. ein Sturz auf den ausgestreckten Arm) können zur Rotatorenmanschettenruptur führen. Meist bestand bereits eine Vorschädigung.
Befund: Bei kleinen Einrissen kann der Betroffene den Arm noch unter Schmerzen anheben. Eventuell ist eine Muskellücke tastbar. Neben der röntgenologischen Untersuchung bringt eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss über Lage und Ausmaß des Risses.
Behandlung: Liegt die Ruptur noch nicht zu lange zurück und ist der Betroffene jung, kann die Rotatorenmanschette operativ rekonstruiert werden. Bei einer Vorschädigung steht die Ruhigstellung im Vordergrund. Mit Krankengymnastik wird der Bewegungseinschränkung entgegengewirkt, hinzu kommen Elektrotherapie und Wärmebehandlung.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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